Reibungsprüfungen

Reibungsprüfung
Der Reibungskoeffizient (COF) ist der Höchstwert der Reibungskraft geteilt durch die Normalkraft. 

Die Reibungskoeffizient- (COF) Prüfung wird für unterschiedliche Materialien von Schmierstoffen bis hin zu Folien und Haushaltswaren (Keramikfliesen) angewendet, um die Reibungseigenschaften eines Materials zu bestimmen. Er wird im Allgemeinen als die Leichtigkeit bestimmt, mit der zwei Oberflächen (oft aus unterschiedlichen Materialien) aneinander abgleiten. Er ist der Höchstwert der Reibungskraft geteilt durch die Normalkraft. Der dimensionslose Wert des COF ist das erforderliche Kräfteverhältnis, um an der Oberfläche mit der Kraft senkrecht zur Oberfläche abzugleiten. Ein niedriger COF weist darauf hin, dass die Oberflächen glatter, z.B. weniger widerstandsfähig gegen Gleitbewegungen, sind. Polymere, die für die Herstellung von Folien verwendet werden, werden gewöhnlich trocken gegen einen Träger mit einer kalibrierten Kraftmesszelle geprüft. 

Gängige Ergebnisse für COF sind: 

Statische Reibung oder Koeffizient 
Statische Reibung ist die Kraft, die ein feststehendes Objekt bis zu dem Punkt stützt, an dem es gerade beginnt sich zu bewegen. Folglich handelt es sich bei dem statischen COF um die Kraft, die die Bewegung eines Objekts, das auf einer relativ glatten, harten Oberfläche steht, beschränkt. Er wird durch die Ermittlung der anfänglichen Spitzenkraft, die zum Bewegen des Trägers erforderlich ist, und durch die Division des Wertes durch das Trägergewicht, berechnet. 

Kinetische Reibung oder Koeffizient 
Nach der statischen Reibung folgt die kinetische Reibung. Sie ist die Kraft, die die normale Bewegung zurückhält. Bei diesem kinetischen COF handelt es sich bei dem statischen COF um die Kraft, die die Bewegung eines Objekts, das auf einer relativ glatten, harten Oberfläche gleitet, beschränkt. Es wird durch das Ermitteln der Durchschnittslast während der Prüfung und durch deren Division durch das Trägergewicht, das das andere Material hält, berechnet. Bitte beachten Sie, dass die statische Spitzenkraft nicht in die Durchschnittskraft mit einbezogen werden darf. 

Hinweis: Reibung wird als die Kraft zwischen zwei angrenzenden Oberflächen definiert. Die Gleitung ist das Gegenteil von Reibung, sodass ein hoher COF einen niedrigen Gleitfaktor ergibt. 


Typische Grafik, die eine Reibungskoeffizientprüfung zeigt:

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