Spannungsrelaxations-Prüfung

Spannungsrelaxationsprüfung
Diese Prüfmethode wird angewendet, um die Kriecheigenschaften eines Untersuchungsobjekts zu bestimmen, wenn es einer lang anhaltenden Zugbelastung oder einer Druckbelastung bei einer konstanten Temperatur ausgesetzt ist. Die Verformungsgeschwindigkeit eines Untersuchungsobjekts zur Dehnung bei einer konstanten Temperatur ist als Kriechgeschwindigkeit bekannt. Sie ist die Neigung, die durch das Verhältnis des Kriechens zur Zeit erstellt wird. 

Das Kriechen tritt im Allgemeinen bei höheren Temperaturen auf, sodass diese Prüfart für gewöhnlich mit einer Temperaturkammer zur genauen Wärme-/ Kältesteuerung durchgeführt wird. Die Temperatursteuerung ist entscheidend, um die Wirkung der Wärmeausdehnung auf das Untersuchungsobjekt zu minimieren. 

Das Kriechen wird im Allgemeinen in drei Phasen unterteilt:
- Das primäre Kriechen beginnt mit einer schnellen Geschwindigkeit, die sich mit der Zeit verlangsamt; 
- Das sekundäre Kriechen hat eine relativ gleichmäßige Geschwindigkeit; 
- Das tertiäre Kriechen hat eine beschleunigte Kriechgeschwindigkeit und hört auf, wenn das Material bricht oder zerreißt. 

Wenn die Kriecherholung gemessen wird, legt die Prüfung die Spannungsrelaxation fest - die Geschwindigkeit, mit der die Verformung zurückgeht, nachdem die Last entfernt wurde. Das Kriechen wird manchmal als Spannungsrelaxations-Prüfung bezeichnet. 

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